Zwei Segelwochen im Saronischen Golf, bei Athen. Woche 2, vom 18.10. bis 24.10.2026
Zwei Segelwochen im Saronischen Golf, bei Athen. Woche 2 vom 18.10. bis 24.10.2026
Samstag:
Gleich am Morgen verabschiedeten wir uns schweren Herzens von der ersten Crew mit Sandro, Katrin und Markus.
Für die zweite Crew machten wir klar Schiff. Gianna und Joe, Alice und Andi und kurzfristig auch Joshua kamen mittags an.
Nach dem Großeinkauf liefen wir gleich noch aus und steuerten die Insel Ägina an. In der großen Nord-Ost-Bucht gingen wir vor Anker.
Sonntag:
Per Dingi ging es an Land. Wir wanderten etwas hoch um den Aphaiatempel auf Ägina zu besichtigen. Hier war echt was los. Die meisten nutzen den Bustransfer.
Zurück beim Boot konnten wir heute nur gut eine Stunde segeln. Der Wind war einfach zu schwach. Vor Poros in einer kleinen, engen Bucht ankerten wir mit Landleine und genossen die Ruhe der Einsamkeit.
Montag:
Wir verliesen unsere kleine Ankerbucht und erreichten nach kurzer Fahrt Poros. Hier legten wir am Kai mit Anker und Heckleine an und besichtigten die schöne Stadt Poros. Gegen Nachmittag setzten wir die Segel und erreichten bei angenehmen Wind die Insel Agistri. Dort ankerten wir wiederum in der westlichen Doppelbucht.
Dienstag:
Heute gab es keinen Wind. Wir blieben deshalb noch etwas in dieser Doppelbucht.
Neben schwimmen und schnorcheln hatte hier Joshua einen Fisch geangelt. Leider war es ein giftiger Kugelfisch und nicht essbar. Auch beim schnorcheln sahen wir einige Kugelfische. Diese haben sich durch die Erwärmung des Mittelmeeres hier angesiedelt. Ja und dann kamen unsere Jungs auf die Idee Gianna und sich selbst am Mast hoch zu ziehen.
Danach fuhren wir das kurze Stück mit Motor. Vor Epidavros auf Peloponnnes, ankerten wir direkt vor der versunkenen Stadt.
Die versunkene Stadt per schnorcheln zu erkunden ist sehr beliebt. Immer wieder kamen Gruppen vom Land oder per Boot, um diese Sehenswürdikeit unter Wasser anzuschauen.
Joshua stieg mit seinem Gleitschirm in dieser Zeit auf einen Berg und flog von dort direkt zum Strand hinunter. Es war immer ewas geboten.
Mittwoch:
Nach einem letzten Schnorchelgang über der versunkenen Stadt fuhren wir unter Motor weiter. Wind sollte es erst Nachmittags geben. Mitten auf dem Meer liesen wir uns treiben, vesperten und schwammen um das Boot herum. Dabei tauchten sogar vier Delphine auf und sprangen immer wieder aus dem Wasser.
Dann kam wie angekündigt der Wind und wir konnten die Segel setzen. Bei starkem Wind segelten wir bis in den Hafen von Perdika auf Ägina. Am Kai legten wir mit Anker und Heckleine an. War gar nicht so einfach. Es war sehr eng, wenig Platz und der Wind kam auch noch von der Seite. Letztlich hatten wir es geschafft.
Zur späten Stunde kamen wir noch auf die Idee in einer Hafenkneipe eine Coktailrunde zu genießen.
Donnerstag:
Heute hatten wir super Wind und auch Wellen. Mit gerefftem Großsselgel erreichten wir ständig 7-8kn Fahrt. Sehr zügig erreichten wir unser heutiges Ziel die Bucht vor Anavissos südlich von Athen. Vorher stoppten wir noch vor der Arsida-Grotte. Heute war die Brandung viel zu groß, um in die Grotte zu schwimmen. Wir verschoben das auf den nächsten Tag.
Freitag:
An unserem letzten Tag auf dem Meer, stoppten wir kurz nach Verlassen der Bucht Anavissos, vor der Arsida-Grotte. Diesesmal konnten wir durch die enge Felsspalte in die Grotte schwimmen. Joshua und Joe kletterten dabei noch auf Klippen und sprangen von dort ins Meer.
Bei wenig Wind setzten wir nochmals die Segel. Mit nur 3kn Fahrt und mit Kreuzen hätten wir unser nächstes Ziel, die Badebucht der Insel Fleves, nicht rechtzeitig erreicht. So fuhren wir unter Motor direkt in die Badebucht ein. Ein letztes mal Schwimmen und Schnorcheln, dann hies es Abschied nehmen mit Kurs auf die Marina Alimos in Athen.
Am letzten Abend gingen wir in einem guten Restaurant essen, bevor wir am Samstag abreisten.


