WoMo Reise Balkan Länder, Woche 6, vom 25.07. bis 31.07.2026
WoMo Reise Balkan Länder, Woche 6, vom 25.07. bis 31.07.2026
Montenegro: Insel Ada Bojana kurz nach Ulcinj, Ulcinj. Albanien: Theth, Koman-Stausee, Tirana
Samstag:
Unser Camp lag auf der Bojana Insel. Umringt von den beiden Flussarmen der Buna, die hier in die Adria mündet. Noch waren wir in Montenegro. Der südliche Flussarm bildet schon die Grenze nach Albanien. Nach einer kurzen Erkundung per Rad, sind wir tatsächlich für ein paar Stunden an den Strand. Gegen Abend gingen wir in ein Fischrestaurant direkt an der Buna.
Sonntag:
Bevor wir weiterfuhren waren wir nochmals am Strand. Nur wenige km weiter besuchten wir die Altstadt, mit der Festung von Ulcinj. Ein Parkplatz für unser WoMo zu finden war gar nicht so einfach. Es war viel los und es ging ganz schön eng her. Kurz danach fuhren wir über die Grenze von Albanien. Eine halbe Stunde nach Shkodra fängt die kleine Straße nach Theth an. Sie ist 60 km lang und hatte es in sich. Recht schmal, irre viele Kurven, hoch auf einen Pass auf 1.660m und immer wieder Gegenverkehr. Auf dem Pass brauchten wir und auch das WoMo eine Pause. Danach ging es genauso hinab bis nach Theth auf 850m.
Montag:
Die Nacht und fast den ganzen Vormittag hatten wir Gewitter. Erst gegen 13:00 Uhr konnten wir zu unserer Wanderung auf den Valbona Pass auf 1.800m aufbrechen. Diese Route gehört auch zu dem Balkan Trail und war entsprechend beliebt. Leider standen wir oben in den Wolken und hatten keine Sicht. Das war sehr Schade. Am Ende der Wanderung tranken wir in Theth standesgemäß Aperol und Bier.
Dienstag:
Der Tag begann mit einer Radtour bis zum Einstieg der Wanderung zum BlueEye, einem kleinen Bergsee mit Wasserfall. Die 3km Wanderung ging steil und interessant hoch. Bereits früh am Morgen waren Einige unterwegs. In Albanien ist der Tourismus wohl angekommen. Dennoch ist der kleine Bergsee Blue Eye, mit dem kleinen Wasserfall, ein Must-have von Theth. Beim zurückradeln machten wir noch einen Stopp, besichtigten den Canyon und wanderten noch zum Wasserfall von Theth, der auch ein lohnendes Wanderziel ist. Ich nahm noch ein kurzes Bad in dem eiskalten Wasser. Zurück in Theth packten wir unser WoMo, fuhren wieder den Pass, mit den irren vielen Kurven, hoch und runter bis zum riesigen Skadarsko See. Dort fanden wir ein schönes ruhiges Plätzchen direkt am Ufer.
Mittwoch:
Nach einem gemütlichen Frühstück am Skadarskosee und einer Runde schwimmen ging unsere Fahrt weiter. Unser Gebläse am WoMo lief nur noch auf Stufe 4. Wir suchen drei Werkstätten auf und keine konnte uns helfen. Bei der Weiterfahrt gingen plötzlich wieder alle 4 Stufen, seltsame aber auch recht. Ohne weitere Unterbrechungen kamen wir, an dem geplanten ruhigen Plätzchen direkt am See unterhalb des Koman Stausees an. Die Straße ist nagelneu, wurde am Tag zuvor erst eingeweiht. Davor war es eine Schotterstraße, für uns ein großes Glück. Das Wasser an diesem See war deutlich kühler, kein Vergleich zum Skadarsko See.
Donnerstag:
An diesem Tag war eine Bootsfahrt über den Stausee gebucht, danach fuhren wir in den Shala River ein. Da waren wir voll im Massen-Tourismus angekommen. Jede Menge Restaurants, Kneipen, Liegestühle, usw.. Selbst ganz hinten im Fluss war noch viel los. Wir haben die Zeit trotzdem genossen. Im Fluss konnte man schwimmen und von kleinen Stromschnellen treiben lassen. Nach dem vielen Trubel beschlossen wir, an unserem ruhigen Plätzchen am See nochmals zu übernachtet.
Freitag:
Bereits um 7:30 Uhr sind wir Richtung Tirana losgefahren. Wir wollten die Hauptstadt von Albanien noch am Vormittag besichtigen. Hat nicht so ganz geklappt. Nach vielen Staus, starteten wir erst um 11:00 Uhr die Stadtbesichtigung. Mit 37 Grad kam Doris ganz schön an Ihre Grenzen. Tirana hatten wir bei unserer Radreise damals ausgelassen. Deshalb wollten wir sie nun unbedingt anschauen. Es gab sehr viele moderne interessante Gebäude, große Plätze, Parks, ein Castel, eine moderne Pyramide und eine Markthalle. Es hat sich trotz der Hitze gelohnt.


