WoMo Reise Balkan Länder, Woche 8, vom 08.08. bis 14.08.2026
WoMo Reise Balkan Länder, Woche 8, vom 08.08. bis 14.08.2026
Albanien: Valbona Tal, Kosovo: Peja, Rugova-Schlucht, Serbien: Uvac-Canyon, Zlatarsee, Nationalpark Tara, Bosnien: Visegrad
Samstag:
Unsere heutige zweite Wanderung im Valbona Tal, brachte uns auf eine kleine Almhütte auf 1.700m Höhe, diese wird von einem Almbauern bewirtet. Die Verhältnisse sind sehr einfach, aber sehr gastfreundlich. Nach kurzer Einkehr stiegen wir noch etwas weiter auf. Bei 1.900m hatten wir wieder einen tollen Ausblick auf die Berge, ein tolles Panorama. 200m höher war schon der Pass zu sehen, über den die Grenze zu Montenegro verläuft. Dieses Tal ist sehr hochalpin und noch friedvoll.
Sonntag:
Mit unseren Rädern fuhren wir das Valbona Tal bis es für uns nicht mehr weiter ging. Am Ende des Tales gab es ein großes Hotel, viele Menschen und hier beginnt auch die Wanderung auf den Valbona Pass hinüber nach Theth. Auf dem Pass waren wir ja schon. Kurzfristig wurden wir auch noch von einer Professorin der Hochschule befragt, welchen Anreiz wir haben, in diesem Land mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Unsere Daten haben etwas ihre Statistik verfälscht, worüber sie schmunzelte.
Nun hieß es Abschied nehmen von dem schönen Valbona Tal. Zurück beim WoMo fuhren wir weiter, zurück in den Kosovo bis nach Peja. Hier beginnt auch die Rugova-Schlucht. An diesem Tag stöberten wir nur noch durch die Stadt Peja. Als erstes besichtigten wir die Klosteranlage aus dem 14. Jahrhundert. Besonders war die orthodoxe Kirche vor allem von innen. Mussten uns Schals um den Popo binden, da unsere Bekleidung zu spärlich war. In Peja liefen wir durch den Marktbereich mit irre vielen Geschäften und Verkaufsständen. Zum Schluss besuchten wir noch ein Restaurant und haben uns da spontan was zu essen bestellt.
Montag:
Per Rad fuhren wir durch die Rugova-Schlucht. Oberhalb gab es einige kleine Ortschaften und viele tolle Ferienresorts. Es war eine tolle Panoramatour. Zurück durch die Schlucht ging die Reise weiter. Zuerst von Peja über den Kula-Pass über die Grenze nach Montenegro. Nach dem Pass überquerten wir die Grenze nach Serbien. War eine lange Fahrt. Letztlich parkten wir unser WoMo unterhalb des Uvac-Canyons einsam auf einer großen Wiese, die ehemals ein See war.
Dienstag:
Per Rad starteten wir eine Rundtour zur Hängebrücke und zum Aussichtspunkt. Das Rad mussten wir jedoch bald stehen lassen. Zur Hängebrücke sind wir dann zu Fuß. Mit dem Fahrrad danach hoch bis zu einem tollen Aussichtspunkt. Waren zwar nur 19km aber 650hm. Vom Aussichtspunkt sah man die bekannten Uvac-Schleifen im Canyon. Ganz toll war, dass wir sehr viele nur hier vorkommende, Gänsegeier beobachten konnten. Weiter ging es zum Uvac-Staussee, den wir leider nur auf vielen Umwegen erreichten. Danach hatten wir genug vom Autofahren und suchten uns ein Plätzchen am nicht weit entfernten Zlatarsee.
Mittwoch:
Als wir im NaPa Tara angekommen waren entschieden wir uns, am unteren kleinen Stausee zu bleiben. Oben am großen Zaovine See war deutlich mehr los. Den Rest des Tages genossen wir den See und das Panorama. Es war schon schön, im Lauf unserer Reise, immer wieder den Fluss Tara zu treffen.
Donnerstag:
Zuerst fuhren wir mit dem WoMo hoch zum großen Stausee und starteten unsere Radtour, um den Zaovinesee. Auf der Hälfte pausierten wir auf einer Terrasse eines Restaurants, mit super Aussicht auf den Stausee und die Berge, auf einer Höhe von ca. 1000m. Die Strassen waren auf unserer Route zwar alle geteert, aber oft durch den Regen von Erde verschmutzt und mit unzähligen Löchern behaftet. Den Rest des Tages entspannten wir uns am Strand des großen Stausees.
Freitag:
Per WoMo fuhren wir bis zum Ort Mitrovac im Zentrum des NaPa Tara. Von da aus starteten wir unsere Rundwanderung, die uns auch bis zum beliebten Aussichtspunkt Banjska Stena brachte. Von dort hatten man eine beeindruckende Sicht auf die Taraschlucht, den Fluss Drina/Tara mit dem Stausee Perucac. Im Fluss verläuft auch die Grenze nach Bosnien. Da uns die Fahrt bis Sarajewo zu weit war, legten wir in Visegrad, Bosnien, einen weiteren Stopp ein. Dort laufen die Flüsse Rzav und die Drina zusammen. Genau auf dieser Halbinsel haben wir auch den Kulturkomplex Andricgrad mit der Kirche besichtigt. Beeindruckend war auch die Mehmed-Pasa-Sokolovic-Brücke aus dem 16. Jahrhundert.

