WoMo Reise Balkan Länder, Woche 5, vom 18.07. bis 24.07.2026
WoMo Reise Balkan Länder, Woche 5, vom 18.07. bis 24.07.2026
Montenegro Niksic, Nationalpark Biogradska, Nationalpark bei Plav, Podgorica, Ada Bojana kurz nach Ulcinj
Samstag:
Doris wollte sich, wegen Ihrer Verletzung schonen und einen Ruhetag einlegen. An diesem Tag war es 35 Grad heiß. Ich startete zu einer BikeTour um Nitsik herum. Dabei fuhr ich auf sehr kleinen Strassen, teilweise auch ungeteert und kam dennoch, auch an kleinen Dörfern und einsamen Höfen vorbei. Sogar ein Friedhof mit kleiner Kapelle war mitten im Nirgendwo. Niksik selbst liegt eingebettet im Mittelgebirge, so kam ich doch auf über 700hm. Den Nachmittag machte ich mit Doris so richtig Urlaub am See.
Sonntag:
Zusammen starteten wir wieder zu einer Radtour. Ähnlich wie am Vortag im Inland und um Niksic herum. Nun konnte auch Doris die hügelige und einsame Gegend, mit den Mittelgebirgen rund herum bestaunen. Fast am Ende der Tour besuchten wir noch das Strandbad direkt am Staudamm, bevor es zu unserem Camp zurückging. Den Nachmittag genossen wir wieder am See.
Montag:
Endlich konnten wir unser WoMo zur Autowerkstatt in Niksic bringen. Anschließend ging es zur Fahrradwerkstatt. Diese war nur ein Schuppen voller Räder, von der Decke bis zum Boden gestapelt, dazwischen im Gang stand der Monteur. Jedenfalls ging die Reparatur ruckzuck. Das Öl für die Bremse wieder aufgefüllt und der Schalthebel auch wieder fest und dass für ein Trinkgeld. Nun schlugen wir uns die Zeit in Niksic um die Ohren. Endlich um 15:00 Uhr konnten wir tatsächlich unser WoMo repariert mitnehmen. Eine Motoraufhängung war komplett gebrochen gewesen. Gut gelaunt hatten wir Niksic verlassen und fuhren zum Nationalpark Biogradska. Auf dem Weg wurden wir von einem Polizisten mit einer Radarpistole gestoppt. Statt 50 fuhr ich wohl 70. Er war sehr nett zu alten Männern oder Urlaubern und ließ uns mit einer Ermahnung weiterfahren. Im NaPa Biogradska angekommen fanden wir einen super kleinen, netten und sehr ruhigen Campingplatz und das bei angenehmen 24 Grad. Unser bekannter Fluss Tara verlief direkt davor. Wir fühlten uns sofort wohl.
Dienstag:
Zuerst sind wir mit dem Rad hoch zum See Biogradsko geradelt und um in herumgewandert. Der See Biogradsko ist der größte natürliche Bergsee in Montenegro. Den Aussichtspunkt auf über 1.700m sind wir anfangs per Rad und dann zu Fuß hochgestiegen. Kurz vor dem Aussichtspunkt gab es ein Camp mit Schwimmbad und Kneipe. Vom Aussichtspunkt hatte man einen tollen Blick auf die Berge und den Bergsee. Nun wanderten bzw. radelten wir wieder hinunter. Dabei kamen wir in ein Gewitter und erreichten recht nass die Gastro am Bergsee. Dort tranken wir so lange Bier und Wein bis der Regen aufhörte. An diesem Tag kamen wir mit dem WoMo nicht mehr weiter und blieben nochmals eine Nacht an diesem netten Camp.
Mittwoch:
Nach einem gemütlichen Start in den Tag fuhren wir weiter bis nach Plav, einem weiteren Nationalpark mit See. Dieser Park liegt an der Grenze zu Albanien und dem Kosovo. Wir richteten uns am See ein und starteten noch zu einer kleinen Rundwanderung. So konnten wir bereits die Hochfläche mit dem See, der von Bergen umringt ist, von oben anschauen. Die Stadt Plav selbst gab nicht viel her. Beim WoMo genossen wir die Ruhe am See, mit den Bergen im Hintergrund. Vom Camp-Besitzer wurden wir mit einen 50% Pflaumenschnaps begrüßt. Den für Doris trank ich natürlich auch mit. Damit war der Abend gerettet.
Donnerstag:
Unser Tagesziel war der Berg Mara e Borit der auf 2.074 m liegt. Gut die Hälfte der 1.200hm haben wir per Bike zurückgelegt, den Rest des steilen Bergpfades zu Fuß. Von oben bot sich ein atemberaubender Ausblick runter zum See, zu den Bergen von Plav bis hin zu den Albanischen Alpen. Beim Rückweg kehrten wir noch in einer urigen Alm ein. Wir trafen recht viele Wanderer, die auf dem hier verlaufenden Balkan Trail waren. Zurück beim WoMo fuhren wir zurück bis zur Hauptstadt von Montenegro, Podgorica. Direkt beim großen Park fanden wir ein Plätzchen zum Übernachten.
Freitag:
Unsere Stadtbesichtigung von Podgorica starteten wir mit dem Park, danach kam die Millenniumbrücke, die Kathedrale und der Unabhängigkeitsplatz. Ansonsten gab die Hauptstadt Montenegros nicht viel her. Kurzfristig hatten wir uns entschieden doch noch ans nahe Meer zu fahren und zwei Tage zu relaxen. Kurz vor der Albanischen Grenze bei der Mündung der Buna fanden wir das FKK-Auto Ada Bojana kurz nach Ulcinj. Auf dem Weg dahin hatten wir leider extrem viel Verkehr. Statt um 14:30 Uhr kamen wir erst um 16:00 Uhr an. Wir kamen an Dobra Voda vorbei, in dem Ort hatten wir bereits auf unserer Radreise gecampt.


