WoMo Reise Balkan Länder, Woche 9, vom 15.08. bis 21.08.2026
WoMo Reise Balkan Länder, Woche 9, vom 15.08. bis 21.08.2026
Bosnien: Visegrad, Sarajevo, See „Kop Sicki“ bei Tuzla, Srebrenik, Kroatien: Slavonski, Nationalpark Lonjsko, Zagreb, Slowenien: Ptuj, Maribor
Samstag:
Gleich nach dem Frühstück hatten wir das schöne Visegrad verlassen und stellten unser WoMo in Sarajevo auf. Sarajevo hat uns sehr gut gefallen. Große beeindruckende Häuser, die Kathedrale, viele Moscheen, ein riesiger Marktbereich, belebte Fußgängerzone, das Rathaus und zum Schluss noch die Weiße Bastion, mit tollem Blick über die Stadt. Bei der Lateinerbrücke, mit dem Denkmal des Attentats auf den Kronprinzen, das den ersten Weltkrieg ausgelöst hatte, waren wir natürlich auch.
Sonntag
Unser Ziel war die alte Burg bei Srebrenik. Vorher jedoch legten wir beim kleinen Badesee Kop Sicki bei Tuzla eine lange Pause zum Relaxen und schwimmen ein. Der Besuch in Srebrenik hat sich nicht wirklich gelohnt. Ganz oben, bei der Burg auf 500m, stellten wir unser WoMo ab und gingen in dem nahen Restaurant, bei tollem Panorama, essen.
Montag:
Nach der Besichtigung der beeindruckenden Burg von Srebrenik, fuhren wir weiter bis nach Slavonski und zum Fluß Sava. Der Fluß Sava fließt durch Slavonski und bildet auch die Grenze von Bosnien zu Kroatien. Wir stellten unser WoMo auf der bosnischen Südseite direkt am Ufer ab. Nach ein paar abkühlenden Sprüngen in die Save, radelten wir über die Grenze auf die kroatische Seite der Stadt und besichtigten die größte Festung von Kroatien, aus dem 18. Jahrhundert. Danach schlenderten wir noch durch die Promenade von Slavonski und tranken in einem urigen Biergarten ein Bier. Anschließend ging es zurück nach Bosnien zu unserem WoMo am Fluss.
Dienstag:
Nach einem gemütlichen Frühstück und nochmaligem schwimmen in der Save, verließen wir unser schönes Plätzchen und fuhren nun endgültig nach Kroatien. Im Nationalpark Lonjsko übernachteten wir nach längerer Zeit, wieder mal auf einem Campingplatz. Wir wollten wieder mal duschen. Vorher hatten wir noch per Rad mit rund 70km den NaPa erkundet. Der NaPa Lonjsko war ganz anders. Keine Berge, alles eben, im Zentrum der Fluss Save, der sich auf natürliche weiße hier durchschlängeln darf. Viele Nebenbäche, kleine Seen. Er war auf seine eigene Art auch schön. Wir bevorzugen jedoch eher die Berge.
Mittwoch:
Wir tauschten den ruhigen NaPa Lonjsko, gegen die überschäumende Hauptstadt Zagreb von Kroatien ein. Beim Leistungszentrum für Ruderer hatten wir geparkt und fuhren mit den Rädern ins Zentrum von Zagreb. Die Stadt besitzt ein besonderes Flair, zu dem u. a. die vielen tollen Gebäude im Barockstil beitragen. Aber auch schöne Plätze, lange Straßen mit Kneipen und andere, an denen sich kleine Geschäfte und Märkte tummeln. Es gibt eine kleine Oberstadt mit Seilbahn und sogar einen 700m langen Tunnel, welcher im Krieg als Luftschutzbunker diente. Zum Schluss badeten wir im nahen See beim Leistungszentrum. Abends war dort richtig viel los. Radfahren, Jogger, Inline-Skater und auch Erholungsuchende entspannten sich von der Arbeit.
Donnerstag:
Als die ersten Sportler morgens ihre Runden drehten brachen wir wieder auf. Die Reise ging über die Grenze nach Slowenien, zur ältesten Stadt des Landes, nach Ptuj. Direkt am Stausee fanden wir ein kühles Plätzchen. Schwimmen im Stausee war nicht möglich, dafür bot ein kleines Bächlein kühles Wasser an. Gegen späten Nachmittag, als es etwas kühler wurde, sind wir noch nach Ptuj geradelt. Bereits von weitem konnte man die Burg sehen. Die Burg und auch die kleine Stadt Ptuj sind sehenswert.
Freitag:
Per Rad sind wir am Vormittag noch um den Stausee von Ptuj geradelt. Der Stausee ist ein richtiges Vogelparadies. Es soll rund 300 Vogelarten hier geben. Wir sahen auch echt extrem viele Vögel. Zurück am WoMo und einem Sprung in unser Bächlein, fuhren wir weiter bis nach Maribor. Dort parkten wir wunderschön direkt an der Drau. Wir stiegen nochmal aufs Rad und fuhren nach Maribo. Maribo hat uns echt imponiert. Es braucht sich von einer Hauptstadt nicht verstecken. In Maribo gibt es mit über 400 Jahren die älteste Weintraube der Welt. Direkt dort genossen wir eine Weinprobe.

