WoMo Reise Balkan Länder, Woche 4, vom 11.07. bis 17.07.2026
WoMo Reise Balkan Länder, Woche 4, vom 11.07. bis 17.07.2026
Kroatien Besuch Simundic, Bosnien Mostar, Kravice Wasserfällen, Lake Klinje, Nationalpark Sutjeska,
Montenegro, Zablja Nationalpark Durmitor, Niksec
Samstag:
Nachdem uns Marija mit einem tollen Frühstück verwöhnt hat, sind wir schweren Herzens wieder aufgebrochen. Wenig später erreichten wir wieder Bosnien und stellten unser WoMo in Mostar ab. Mostar hat eine tolle Altstadt und eine berühmte sehr alte Brücke. Allerdings war sie überlaufen und es gab überall Souvenirläden und Restaurants. Bekannt ist es auch für seine Ruinen, mit den Einschüssen aus dem Bosnienkrieg.
Sonntag:
Obwohl es in Mostar nie regnen soll, regnete es dennoch. Wir genossen die Abkühlung. Im Juli soll es dort oft 50 Grad heiß sein, da es geographisch in einem Kessel liegt. An diesem Tag besichtigten wir das Kloster Blagaj Tekija, dort befindet sich auch die Quelle des Bune, mit über 40000 l/s. Sie ist die stärkste Quelle in Europa und praktisch, ab dem Ursprung sofort ein Fluss, aber allerdings nur 8 km lang, dann fließt sie in die Neretva. Auch hier war irre viel los. Das Kloster und die Quelle der Bune, direkt an einer Steilwand, war sehenswert. Bei der Weiterfahrt zu den Kravice Wasserfällen ist uns unterwegs noch die große Festung Pocitelj mit vielen Menschen aufgefallen. Spontan entschlossen wir uns diese zu besichtigen, inkl. des kleinen Dorfes und der Moschee. Am späten Nachmittag in Kravice angekommen, sind wir noch zu den schönen Wasserfällen gelaufen. Auch da war ordentlich was los.
Montag:
An diesem Tag hatten wir 160 km bis zum Nationalpark Sutjeska vor uns. Nach runden 130km fanden wir am Lake Klinje auf 1.400m, kurz vor unserem Nationalpark, ein schönes Plätzchen für eine Pause. Im kühlen Wasser schwammen wir eine Runde und entschieden uns spontan einfach hier zu bleiben und zu übernachten. Wir radelten noch um den halben See herum bis zu einem tollen Aussichtspunkt.
Dienstag:
Nach wenigen km waren wir im Nationalpark Sutjeska angekommen und starteten zu einer Wanderung zu einem Bergsee. Der Weg war sehr steil, teilweise zugewachsen und mit Bäumen versperrt. Auf 1.200m wurden wir mit einer tollen Aussicht belohnt. Der Bergsee war jedoch noch 200m höher. Doris Bein war jedoch an der Belastungsgrenze angekommen. Wir stiegen deshalb wieder ab. Wir verließen den Nationalpark Sutjeska auf einer irren kleinen holprigen Straße dem Fluss Tara/Drina entlang. Hier gab es viele Campingplätze, die Rafting anboten. Unser Highlight kam nach der Grenze von Montenegro. Wir fuhren den Piva-Canyon regelrecht hindurch. Die Straße verlief sogar über eine Brücke über den Canyon und sehr viele unbeleuchtete Tunnels. Danach schlängelte sich die Straße dem Piva-Stausee, in Mitten einer beeindruckenden Berglandschaft entlang. Leider konnten wir keine Fotos machen. Nach unzähligen Kurven, Berg- und Talfahrten kamen wir endlich im Durmitor Nationalpark von Montenegro an. Im Städtchen Zabljak auf über 1.400m stellten wir unser WoMo ab.
Mittwoch:
Unser WoMo vibrierte und machte Geräusche. Wir sind deshalb zu verschiedenen Autowerkstätten gefahren. Es ist wohl die Aufhängung vom Motor zum Gehäuse defekt. Leider hatte keiner Zeit oder die Möglichkeit dies zu reparieren. Etwas später wie gewohnt sind wir per Rad zum Ausgangspunkt einer Wanderung geradelt. Diese Wanderung war auch für Doris gut machbar, auch wenn es zum Schluss wieder schmale steinige Pfade hoch ging. Die Rundwanderung führte uns recht hoch auf einen bekannten Aussichtspunkt der Taraschlucht. Anschließend sind wir mit den Rädern noch zu den zwei Seen geradelt. Mit Aperol und Bier genossen wir den Ausblick auf die Seen, mit dem tollen Bergpanorama.
Donnerstag
Wegen der Reparatur unseres WoMo fuhren wir nach Niksec, einer recht großen Stadt, die auch zwei große Seen hat. Direkt am See Krupac hatten wir uns einen Stellplatz herausgesucht. Vorher jedoch fuhren wir einige Autowerkstätten an. Keine hatte Zeit. Letztlich hatten wir uns für eine entschieden die unser MoWo am Montag reparieren will.
Am Stellplatz am See Krupac angekommen richteten wir uns mal für die nächsten Tage ein.
Freitag:
Die heutige Radtour führte uns um beide Seen von Niksec herum und zum Schluss auch durch die Stadt. Es gab dabei auch wieder Schotterwege die uns durchrüttelten, aber alle fahrbar waren. Dazwischen lag auch ein völlig dunkler Tunnel. Da wir keine Lichter dabei hatten schoben wir unsere Räder über die Schottersteine in Richtung Licht, am Ende des Tunnels. In der Stadt belohnten wir uns mit kühlen Getränken. Den Rest des Nachmittags genossen wir den See und faulenzten


