Segeln bei Dubrovnik, Kroatien 2. Woche vom 12.10. bis 25.10.2024

Hans Schmider • 30. Oktober 2024
Samstag:
Sandro hatte früh morgens bereits das Boot verlassen und die Heimreise angetreten. Mit Bernd starteten wir bei gutem Wind gleich Richtung offenes Meer. Vor den Inseln Kolocep und Lopud gab es ordentlich Wellen. Wir entschieden uns deshalb südlich an der Insel Sipan vorbei, in ruhigerem Gewässer zu segeln. In der Bucht Uvala Veliki, bei der kleinen Insel Jaklian, gingen wir vor Anker.

Sonntag:
An diesem Morgen gab es eine kleine Überraschung. Der Anker ließ sich nicht lichten. Mit einer telefonischen Fernwartung des Charterers konnte das Problem jedoch gelöst werden. Ein kleines Kabel hatte sich an der Ankersteuerung im Bug des Bootes gelöst. Danach ging die Fahrt weiter bis nach Sipanska, das unweit in einer tiefen Bucht der Insel Sipan liegt. Nach Besichtigung des netten Hafenstädtchens fuhren wir mangels Windes unter Motor weiter Richtung Ston. Kurz vor unserer Bucht kam plötzlich Wind auf. Sofort setzten wir die Segel und genossen das leise Gleiten der Jacht unter Windkraft. Nach zwei Stunden legten wir in der Bucht Kobas vor eine Konoba, kleines Restaurant, per Mooring an. Das Anlegen war kostenlos, dafür sollten wir in der Konoba essen gehen. Es gab frische Muscheln und Fisch, welche vor Ort aus dem Wasser geholt wurden.

Montag:

Bei leichtem Wind segelten wir Richtung Südspitze der Insel Mljet. Nach zwei Stunden hörte der Wind auf und wir mussten unter Motor weiterfahren. Kurz danach legten wir in der Bucht Luka Saplunara am Südende der Insel Mljet an einer Boje an. Der Tag war noch jung, wir unternahmen noch einen ausgiebigen Landausflug.

Dienstag:

Kein Wind in Sicht, bei spiegelglatter See. Nur unter Motor konnten wir weiterfahren. Dies sollte leider die restlichen Tage so bleiben. Unter Motor planten wir nur kurze Etappen und dafür am Ziel Wanderungen. Heute steuerten wir Ston an. Die letzten 1,5 Seemeilen vor Ston gab es nur eine sehr enge und nur 3 Meter tiefe Fahrrinne. Wir trauten uns nicht mit unserer Segeljacht hier durchzufahren.

Stattdessen ankerten wir direkt davor und fuhren mit dem Dingi, mit dem Außenborder Motor, die Fahrrinne entlang. Kurz vor Ston ging der Sprit aus. Der Rest wurde deshalb gepaddelt. In Ston gab es leider keine Tankstelle. Soweit so gut. Dort steht aber eine alte, 5,5 km  lange Wehrmauer, die diese Halbinsel durchzieht. Sie diente dazu die Salinen und den Weg nach Dubrovnik vor Feinden zu schützen. Auf dieser Mauer sind wir 4 km entlang gelaufen. Hier wurde auch King`s Landing, von Game of Throns, gefilmt. Neben der Mauer besichtigten wir auch die Festung von Ston. Die Rückkehr zum Boot erfolgte für Doris und Bernd an der Küste entlang zu Fuß, damit ich alleine einfacher mit dem Dingi zurückrudern konnte. Nach gut einer Stunde waren wir tatsächlich alle wieder auf unserer Jacht. 

Mittwoch:

Wieder mit Motor steuerten wir die Bucht bei Slano am Festland an. Am frühen Nachmittag lagen wir dort bereits vor Anker. Den Nachmittag nutzen wir für eine 9 km lange Rundwanderung, mit tollen Ausblicken auf die Bucht und das Meer. In Slano gönnten wir uns noch Cocktails bevor es zurück auf das Boot ging.

Donnerstag:

Die heutige Bucht auf der Südseite der Insel Lopud, mit dem schönen Strand Sunny, erreichten wir bereits um 13:00 Uhr. Statt segeln wanderten wir hier hoch auf die alte Festung mit toller Aussicht und weiter in die nördliche Bucht mit dem gleichnamigem Hafenstädtchen. Hier kehrten wir natürlich noch in eine Strandbar ein. Der Rückweg direkt zu unserer Jacht war dann nicht mehr weit. 

Freitag:

An unserem letzten Tag steuerten wir unter Motor direkt Dubrovnik an. An der kleinen Insel Daksa gingen wir nochmals vor Anker um zu schwimmen und zu schnorcheln. So nahmen wir langsam Abschied von Kroatien. Kurze Zeit später lagen wir bereits wieder in der Marina von Dubrovnik. Unser Flug ging bereits am frühen Abend. Wir verabschiedeten uns von Bernd der am frühen Samstagmorgen die Rückreise antrat. 

2. November 2026
Wanderung Felsentour Oberprechtal am 02.11.2026 Bei kühlen Temperaturen, aber schönem Wetter, sind wir nach Oberprechtal-Dorf gefahren, um die Felsentour, mit 12km zu erkunden. Direkt bei der historischen Hammerschmiede hatten wir geparkt. Zum Glück ging es gleich hoch, dabei konnten wir uns etwas warm wandern. Auf vielen kleinen schmalen Wegen erreichtig wir den Huberfelsen mit toller Aussicht. Er markiert genau die Mitte des Westweges. Nach kurzer Vesperpause wanderten wir weiter bis zu den Windrädern auf der Prechtaler Schanze und besichtigten die Reste, der aus dem 17. und 18. Jahrundert stammenden Verteidigungsanlagen, die sogenannten Schanzen. Ab dem Pfauenkreuz ging es wieder abwärts ins Oberprechtal-Dorf.
28. Oktober 2026
Zwei Segelwochen im Saronischen Golf, bei Athen. Woche 2 vom 18.10. bis 24.10.2026 Samstag: Gleich am Morgen verabschiedeten wir uns schweren Herzens von der ersten Crew mit Sandro, Katrin und Markus. Für die zweite Crew machten wir klar Schiff. Gianna und Joe, Alice und Andi und kurzfristig auch Joshua kamen mittags an. Nach dem Großeinkauf liefen wir gleich noch aus und steuerten die Insel Ägina an. In der großen Nord-Ost-Bucht gingen wir vor Anker.
26. Oktober 2026
Zwei Segelwochen in Athen. Woche 1 vom 10.10. bis 17.10.2026 Samstag: Auch dieses Jahr sind wir wieder segeln gegangen und hatten uns das Revier um Athen ausgesucht. Unsere Crew der ersten Woche war bereits 3 Stunden vor uns in der Marina Alimos und verbrachte die Wartezeit feucht fröhlich. Nach der Yachtübergabe, die vom Eigner persönlich und gründlich vorgenommen wurde, gingen wir im Supermarkt groß einkaufen. Auch jede Menge Bier und Schnaps. Zum Glück gab es einen Supermarkttransfer. Sonntag: Nach langer Zeit wieder unter Segel und das bei super Wetter und gutem Wind. An der Insel Ägina segelten wir vorbei und steuerten die kleine Insel Moni an. Leider war die Bucht von Moni bereits voll. Auch weitere Buchten waren überfüllt. Deshalb entschieden wir uns, neben der Bucht von Moni, etwas ungeschützter mit Landleinen zu ankern. Die Nacht war entsprechend unruhig. Wir wurden ganz schön durchgeschaukelt.
von Hans Schmider • 28. September 2026
Wanderung Triberger Wasserfälle und Prisental am 27.09.2026 Zusammen mit Claudia fuhren wir nach Triberg und wanderten zuerst die Wasserfälle hoch. Da waren wir schon sehr lange nicht mehr. Oberhalb der Wasserfälle trafen wir auf den Genieserpfad Prisental, der uns immer wieder mit schönen Aussichten verwöhnte. Am Ende der Rundtour ging es wieder an den Wasserfällen hinunter. Nach einem kleinen Abstecher zum Bergsee kamen wir wieder in Triberg an. Zum Abschluss grillten wir auf unserer Terasse. Es war ein schöner Tag.
von Hans Schmider • 11. September 2026
Rennradtour über sieben Berge, eine Runde am 11.09.2026 Ganz spontan startete ich zu einer Rennradtour, dabei wollte ich viele Aufstiege angehen, die in der Nähe von Unterharmersbach liegen. Zuerst ging es hoch auf den Mühlstein. Nach der Abfahrt nach Nordrach radelte ich aufs Schäfersfeld und wieder hoch auf den Löcherberg. Danach wieder abwärts nach Oberharmersbach. Von dort ging es auf den Durben. Nach einer kurzen Abfahrt, wieder aufwärts zu den Nillhöfen. Nach diesen fünf Anstiegen waren die Beine noch gut, deshalb nahm ich noch das Biereck/Elzachereck in Angriff. Das zählt aber nur als ein Anstieg. In Elsach angekommen lag noch der Gaisberg vor mir. Wieder zu Hause angekommen hatte ich 100km bei 2.200hm hinter mir.
von Hans Schmider • 3. September 2026
WoMo Reise Balkan Länder, Woche 11, vom 29.08. bis 02.09.2026 Österreich: Wolfgangsee, Salzburg, Kufstein in Tirol, Imst in Tirol, Landeck, Zell a.H. Wir sind wieder zu Hause! Samstag: Ein weiteres Mal sind wir vom Übernachten auf dem Waldparkplatz, an unsere Stelle direkt am Mondsee gefahren und haben dort gefrühstückt. Die heutige Radtour führte uns am See entlang bis zum Ort Mondsee. Danach ging es hinauf ins Hinterland, zum romantischen Fuschlsee. Im Ort Fuschl am See kehrten wir ein, schauten hinaus auf den tief blauen See und bestaunten die riesigen noblen Hotels. Anschließend radelten wir wieder zum Wolfgangsee, nach St. Gilgen und über einen kleinen Pass zum Mondsee zurück. Nach einer letzten Schwimmrunde, fuhren wir weiter bis Salzburg, auf einen Bauernhof, mit einem sehr ruhigen ländlichen Stellplatz. Zur Begrüßung gab es gleich mehrere Schnäpse für Hans.
von Hans Schmider • 3. September 2026
WoMo Reise Balkan Länder, Woche 10, vom 22.08. bis 28.08.2026 Slowenien: Maribor, Österreich: Graz, Wörschachklamm, Schloss Trautenfels, Bad Aussee, Ramsau am Dachstein, Hallstätter See, Wolfgangsee. Samstag: Das Plätzchen, direkt an der Drau bei Maribor, schenkte uns noch ein tolles Morgenrot, dann fuhren wir nach Graz, Österreich. Von unserem Parkplatz aus, ging es entlang des Murradweges, bequem in die Altstadt von Graz. Neben der tollen Altstadt, mit dem Dom und beeindruckenden Gebäuden aus der Kaiserzeit, besuchten wir auch den Schloßberg mit dem Uhrturm. Graz hat auch einen Tunnel wie Zagreb, zurück zu führen auf den 2. Weltkrieg. Zum Schluss besuchten wir die Murinsel und die Mur Promenade.
von Hans Schmider • 21. August 2026
WoMo Reise Balkan Länder, Woche 9, vom 15.08. bis 21.08.2026 Bosnien: Visegrad, Sarajevo, See „Kop Sicki“ bei Tuzla, Srebrenik, Kroatien: Slavonski, Nationalpark Lonjsko, Zagreb, Slowenien: Ptuj, Maribor Samstag: Gleich nach dem Frühstück hatten wir das schöne Visegrad verlassen und stellten unser WoMo in Sarajevo auf. Sarajevo hat uns sehr gut gefallen. Große beeindruckende Häuser, die Kathedrale, viele Moscheen, ein riesiger Marktbereich, belebte Fußgängerzone, das Rathaus und zum Schluss noch die Weiße Bastion, mit tollem Blick über die Stadt. Bei der Lateinerbrücke, mit dem Denkmal des Attentats auf den Kronprinzen, das den ersten Weltkrieg ausgelöst hatte, waren wir natürlich auch. 
von Hans Schmider • 14. August 2026
WoMo Reise Balkan Länder, Woche 8, vom 08.08. bis 14.08.2026 Albanien: Valbona Tal, Kosovo: Peja, Rugova-Schlucht, Serbien: Uvac-Canyon, Zlatarsee, Nationalpark Tara, Bosnien: Visegrad Samstag: Unsere heutige zweite Wanderung im Valbona Tal, brachte uns auf eine kleine Almhütte auf 1.700m Höhe, diese wird von einem Almbauern bewirtet. Die Verhältnisse sind sehr einfach, aber sehr gastfreundlich. Nach kurzer Einkehr stiegen wir noch etwas weiter auf. Bei 1.900m hatten wir wieder einen tollen Ausblick auf die Berge, ein tolles Panorama. 200m höher war schon der Pass zu sehen, über den die Grenze zu Montenegro verläuft. Dieses Tal ist sehr hochalpin und noch friedvoll.
von Hans Schmider • 7. August 2026
WoMo Reise Balkan Länder, Woche 7, vom 01.08. bis 07.08.2026 Albanien: Tirana, Nationalpark Tomorr, Osum-Schlucht, Ohridsee, Fierza-Stausee, Kukes, Kosovo: Prizren, Pristina. Albanien: Valbona Tal Samstag: Sehr früh, sind wir in Tirana losgefahren, um die Altstadt und das UNESCO-Welterbe von Berat vormittags anzuschauen. Sie liegt auf beiden Seiten des Flusses Osum und wurde an den sehr steilen Felswänden hochgebaut. Nach der Besichtigung fuhren wir unser nächstes Ziel, den Nationalpark Tomorr an. Der WoMo Stellplatz war sehr schwer zu erreichen und bot keinen Schatten. Wir suchten uns deshalb spontan am Fluss Osum, ein schattiges Plätzchen zum Übernachten. Im Fluss Osum konnten wir uns natürlich auch abkühlen.