Radreise Deutschland Woche 04 vom 17.06. bis 23.06.2023
Hans Schmider • 23. Juni 2023
Woche: 04 Datum: 17.06. bis 23.06.2023 km: 312 Gesamt km: 1.552
von: Stadt Wehlen/Deutschland – Pirma – Dresden – Leipzig – Bad Düben
Samstag:
Nach einer kurzen Etappe waren wir bereits in Dresden bei unseren nächsten Dachgebern, Marion und Martin angekommen. Sie hatten für uns einen eigenen Wohnbereich direkt vor ihrem wunderschönen Garten vorgesehen. Wieder wurden wir sehr freundlich empfangen. Nach dem deponieren unseres Gepäcks, fuhren wir gleich noch in die Altstadt von Dresden. Der Weg dahin verlief durch einen riesigen Park, der direkt vor der Altstadt endete. Nach einem ersten Rundgang besuchten wir die Semperoper und buchten für den nächsten Tag eine Stadtführung.
Beide Abende haben uns unsere netten Gastgeber zum Essen bei sich eingeladen und uns mit ihrem frischen Gemüse aus dem eigenen Garten verwöhnt. Anschließend ließen wir diesen bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.
Sonntag:
Nach dem gemeinsamen Frühstück machten wir uns wieder auf in die Altstadt von Dresden. Die Stadtführung konnten wir zwei mit unserem Guide Klaus alleine genießen. Klaus hatte einen trockenen Humor. Neben interessanten Infos gab es auch viel zu lachen. Am Nachmittag hatten wir noch die innere Neustadt besucht und stiegen auf den Turm der Frauenkirche hoch, um uns Dresden von oben anzuschauen.
Mit Marion und Martin haben wir uns bestens verstanden. Für uns war es sehr interessant die Erfahrungen von DDR-Bürgern zur Wende zu erfahren und durch die Nähe und früheren Verbindungen zu Russland auch viele Hintergründe zum Ukrainekrieg zu erfahren.
Montag.
Nachdem Martin noch eine abgebrochene Niete von unserer Satteltasche repariert hatte, radelten wir wieder weiter. Wir hatten uns kurzfristig entschieden nur gut 30 km nach Meißen zu fahren und diese zu besichtigen. Neben der Altstadt, dem Dom und dem Schloss von Meißen, waren wir auch in der berühmten Porzellanmanufaktur. In Meißen übernachteten wir wieder per Dachgeber bei Christof und Barbara. Christof machte mit uns sogar noch eine Führung durch die Johanneskirche und St. Urbanskirche. Nach dem Abendessen durften wir noch den hoch prämierten, aus den eigenen Reben hergestellten Wein und super tollen Gesprächen genießen. Bis jetzt haben wir wirklich nur super nette Dachgeber kennengelernt.
Dienstag:
Nach dem wir dem Elberadweg bis Riesa gefolgt sind, verließen wir diesen und fuhren Richtung Leipzig. Kurz vor Leipzig in Machern zelteten wir wieder mal auf einem Campingplatz. Dieser lag sehr ruhig, mitten in einem Naturschutzgebiet mit See und vielen Wildgänsen und Schwänen.
Mittwoch:
Nach 1,5 Stunden waren wir bereits in Leipzig. In Paunsdorf haben wir das Gebäude, in dem wir eine Eigentumswohnung besitzen, angeschaut. Sie liegt in einer ruhigen Lage der Stadt. Anschließend steuerten wir unsere Dachgeberin Bea an. Nach Bezug des Zimmers erkundeten wir die Innenstadt von Leipzig.
Donnerstag:
Nachdem wir gestern die Innenstadt durchforsteten, kam heute Interessantes außerhalb der Innenstadt an die Reihe. Dafür haben wir natürlich das Fahrrad verwendet und sind gut 50 km geradelt. Nachmittags entspannten wir uns im nahegelegenen Park. Gegen Abend führte uns Bea noch durch die Strassen, mit berühmten architektonischen Gebäuden der Weststadt, welche von Karl Heine, einem Industriellen Pionier aufgebaut wurde. Danach ließen wir den Abend in einem Biergarten an der Pferderennbahn ausklingen.
Freitag:
Der Wetterbericht brachte für den heutigen Tag, vor allem nachmittags, viel Regen. Wir hatten uns deshalb entschlossen nur den Vormittag bis Bad Düben zum Fluss Mulde zu fahren. Direkt am Fluss haben wir ein schönes wildes Plätzchen für unser Zelt gefunden. In Bad Düben haben wir am Marktplatz noch frischen lokalen Fisch gekauft, den wir noch im Trockenen zubereiten konnten. Danach fing es an zu regnen.

Skitour auf den Brandenkopf am 11.01.2026 Dank dem Wintersturm Elli hatte es bei uns viel geschneit. Obwohl wir gestern erst vom Skiurlaub zurückgekommen sind, konnten wir nicht anderst und packten unsere Tourenski. Vom Durben aus starteten wir endlich wieder einmal zu einer Skitour auf unseren Hausberg den Brandenkopf. Oben im Wanderheim auf dem Brandenkopf kehrten wir noch ein. Anschließend fuhren wir locker durch den ausreichenden und pulvrigen Schnee zurück zum Auto. Es ist immer wieder schön fast direkt vor der Haustür eine Skitour zu starten. Leider ist das immer seltener möglich.

Skiwoche mit Enkelin Marie in Les2Alpes vom 03.01. bis 10.01.2026 In dieser Woche war Skifahren nicht die erste Priorität, sondern eher Marie mit ihren Eltern Lisa und Joel. Gemütlich Frühstücken, so gegen 10 Uhr auf die Piste und früh wieder zurück. Wir hatten zwar super schönes Wetter, jedoch anfangs wenig Schnee. So viel es uns nicht schwer, das Skifahren etwas zurückzustellen. Erst ab Donnerstag fing es richtig an zu schneien und es höhrte nicht mehr auf. Wir hatten viel Neuschnee, am Ende einen Meter. Am liebsten wären wir noch ein paar Tage geblieben.
Wanderung auf dem Hexensteig in Lauterbach am 26.12.2025 Nach dem vielen Essen zu Weihnachten wollten wir uns unbedingt bewegen. Zu einer Skitour am Feldberg gab es leider zu wenig Schnee. Deshalb entschieden wir uns zur Wanderung auf dem Hexensteig in Lautenbach. Dazu konnten wir noch Claudia, Reinhold und Martina gewinnen. Bei kaltem aber schönem Wetter starteten wir am Bahnhof in Lautenbach bei Oberkirch. Zuerst ging es ordentlich steil aufwärts. Unterwegs fanden wir immer wieder schöne Hexenhäuschen und super eingerichtete Pausenplätzchen. In einem davon machten wir auch Pause. Nach dem steilen Abstieg bei schönstem Wetter, trafen wir wieder in Lautenbach ein. Das Weihnachtsessen war verdaut.
Skifahren in Zermatt vom 17.12. bis 21.12.2025. Da unsere Tochter Gianna mit ihrem Freund Joe in Zermatt wohnt, ist es klar, dass wir die beiden ab und zu mal besuchen. So fuhren wir am Mittwoch vor Weihnachten nach Zermatt. Übernachten konnten wir im Wohnzimmer auf abklappbaren Schrankbetten, für uns war es sehr komfortabel. Am Donnerstag hatten beide frei. So konnten wir gemeinsam Skifahren gehen. Wir steuerten an diesem Tag Cervinia an. Vom kleinen Matterhorn auf 3.880m fuhren wir auf italienischer Seite bis nach Valtournenche auf 1.550m hinab. Der Schnee war überraschend gut und es hatte mehr Neuschnee, als auf der Zermatter Seite. Zum Schluss tranken wir noch Bier und Grappa in der Theodulhütte auf 3.300 Meter, bevor wir wieder nach Zermatt abfuhren.

Mit WoMo auf zwei Skitourentage auf dem Feldberg vom 27.11. bis 28.11.2025 Der Winter ist im Südschwarzwald angekommen. Wir starteten mit unserem WoMo gleich, um den Schnee zu genießen, bevor er wieder weg ist. Oben am Stollenbach beim Skilift, standen wir für zwei Tage. Am ersten Tag, bei bestem Wetter und super Pulverschnee, erklommen wir den Feldberg. Danach umrundeten wir das Zastler Loch und fuhren die Baldeweger Bucht hinunter bis zur Zastler Hütte. Auf dieser Route waren wir schon lange nicht mehr unterwegs. Nun folgte der zweite Aufstieg auf den Feldberg. Bei bestem Pulverschnee fuhren wir anschließend die Hänge hinunter und zurück zum WoMo. Im Stollenbacher Hof feierten wir noch unseren ersten Skitourentag. Das ist übrigens mein 60-igster Winter auf Skiern bzw. auf Skitour.

Winterwanderung auf den Mooskopf am 21.11.2025 Eigentlich wollten wir eine Skitour auf den Feldberg machen. Wir hatten schon alles gerichtet. Leider hatte es in der Nacht doch zu wenig geschneit. Deshalb entschieden wir uns kurzfristig für eine Wanderung auf den Mooskopf. Nach dem Start beim ehemaligen Gasthaus Adler in Nordrach, ging es gleich steil hoch bis zur Kornebene. Das Wetter war gar nicht so schlecht, wir sahen oft blauen Himmel. Nur oben am Ziel, war der Mooskopf in Wolken getaucht. Nach einer Vesperpause im Pavillon, auf dem Mooskopf, besuchten wir noch das Lothardenkmal, bevor es wieder über die Kornebene und weiter runter bis nach Nordach ging. Montag und Dienstag soll es ja kräftig schneien, vielleicht klappt es dann mit einer Skitour am Feldberg.

am 13.11.2025 ein Tag in Strassburg. Doris hat von mir vor rund 3 Jahren zu Weinachten ein Gutschein für einen Tag in Strassburg bekommen. Bevor sie diesen zum dritten mal wieder zu Weihnachten erhält, hat sie ihn endlich eingelöst. Ganz entspannt reisten wir mit dem Zug an. Vom Bahnhof schlenderten wir erst einmal zum Münsterplatz. Dort besorgten wir uns einen Stadtplan, welcher einen Rundweg vorschlug. Dieser führte uns über den Münsterplatz, an der Ill entlang bis zum Stadtteil Petit France und wieder zurück zum Münster.
Gestern am Sonntag besuchten wir Sonja und Ferdi, um ihre neu renovierte Wohnung anzusehen. Gegen später fragte uns Ferdi, ob wir am nächsten Tag was vor hätten. Wir verneinten das und schon waren wir als Treiber bei der Jagd am Hubertustag eingeteilt. Mit Stock und Warnweste ausgestattet liefen wir quer durch den Wald, schlugen mit dem Stock gegen Bäume, riefen lautstarkt HopHop, um so Rehe und anderes Wild aufzuscheuchen. Es ging auch nicht lange da sahen wir die ersten Rehe durch den Wald rennen. Nach ein paar Schüssen und einigen Metern weiter, stießen wir auch schon auf das erste geschossene Reh. Nach der Mittagspause in Zuwald wechselten wir das Revier und die Treibjagd ging weiter. Erneut waren wir quer durch den Wald, mit Stock und lautstarker Stimme unterwegs. Das Gelände war teilweise steil und es gab große vermooste Sandsteinfelsen, die nicht immer leicht zu überschreiten waren. Leider sahen wir deutlich weniger Rehe. Mit 7 erlegten Rehen, über den Tag, war es eine sehr erfogleiche Treibjagd. Ferdi, unser Jäger in der Familie, war sehr zufrieden. Zum Abschluss wurde im Schwarzwälderhof mit Essen und Trinken ordentlich gefeiert. Für uns war das mal ein ganz anderes Erlebniss, auch wenn wir dabei viel Mitleid mit den Rehen hatten und den Jägern die Nichts erlegen konnten.
Kurzfristige Wanderung mit Freunden auf dem Teufelskanzelsteig in Bad Griesbach am 08.10.2025. Wir verlängerten diesen Wandersteig noch mit einer Schleife zum Glaswaldsee. Kurz nach dem Start sahen wir bereits den Griesbacher Wasserfall. Danach ging es auf steilen kleinen Pfaden, teils mit Treppen, hoch zur Teufelskanzel. Dazwischen gab es eine Likörpause vor der Sexauer Hütte.

Bilder und Bericht über unsere 2. Segelwoche auf Lefkada, Griechenland vom 28.09. bis 04.10.2029 Sonntag: Am Samstag hatten wir Crew-Wechsel und nahmen in der Marina Lefkada Hans und Maria an Board. Nach dem Einkaufen sind wir gleich los und fuhren in die große Ankerbucht Vlicho auf Lefkada. Den ganzen Tag regnete es immer wieder. In einer Regenpause sind wir ein Stück aus der großen Bucht hinaus gefahren und ankerten erneut bei Nydri, ganz in der Nähe eines Stegs. Dort nahmen wir den Rest der neuen Crew, Bea und David an Board. Montag: Endlich wieder schönes Wetter. Wir fuhren aus der Bucht und suchten uns eine kleine Badebucht zum schnorcheln. Anschließend segelten wir mit leichtem Wind Richtung Ithaka. Ganz im Süden von Ithaka übernachteten wir in der Bucht Sarakiniko.