WoMo Tour ins Allgäu Woche 3 vom 26.06.2025 bis 02.07.2025

Hans Schmider • 2. Juli 2025
WoMo Tour ins Allgäu Woche 3 vom 26.06.2025 bis 02.07.2025
Osterseen und Fohnsee u.a., Starnberger See, Starnberg, Ammersee, Oberer Lechstausee und Lechbruck am See, Rottachsee, Oy, Kempten, Eistobel

Donnerstag:
Nach dem Frühstück fuhren wir mit unserem WoMo nach Uffing zum Auto-Geißler, um unsere Spur einstellen zu lassen. In der Zwischenzeit besuchten wir einen Biergarten direkt am Staffelsee und tranken am frühen Vormittag bereits ein Bier mit Brezel. Wir waren dabei gar nicht alleine, ist halt Bayern. Eine gute Stunde später war unser WoMo fertig und wir fuhren weiter zu den Osterseen, südlich vom Starnberger See. Neben dem Ostersee gibt es da jede Menge Weitere. Nach langer Suche fanden wir einen Platz am Ufer des Ostersee zum Baden. Leider zogen bald dicke Wolken auf. Deshalb radelten wir dann doch lieber zurück zum WoMo, was auch gut war. 

Freitag:

Die geplante Biketour führte uns an einigen Seen vorbei. Natürlich auch am großen Ostersee. Bei Seeshaupt sind wir auch am Südende des Starnberger Sees angekommen. Den Abschluss des Tages genossen wir auf einer FKK-Wiese am Fohnsee. Danach fuhren wir weiter bis nach Andechs mit Blick auf den Ammersee.

Samstag:

In Andechs blieben wir zwei Tage. Gibt ja auch mit dem Starnberger See und dem Ammersee, zwei Seen zum Erkunden. Über einige Hügel fuhren wir zum Starnberger See bei Tutzing. Nun ging es wunderschön direkt am Ufer entlang. Unterwegs nutzten wir eine nette Stelle für eine Badepause. Im Ort Starnberg, an der Strandpromenade, war ordentlich was los. Danach radelten wir weiter, der kleinen, sehr schönen Maisach Schlucht entlang, bis zum Maisacher See und schließlich bis nach Andechs. Natürlich besichtigten wir noch das Kloster Andechs. Das Andechser Bier gönnten wir uns allerdings unten im Dorf Andechs, da war es deutlich ruhiger. Für den Rest des Tages fanden wir in der Nähe noch einen kleinen Badesee. Außer uns waren jedoch nur Hunde im Wasser.

Sonntag:

Wir umrundeten mit dem Fahrrad den kompletten Ammersee. Wir kamen dabei an den Strandbädern der Orte Dießen, Riederau, Utting, Eching und Herrsching vorbei. Leider fanden wir keine einsame Stelle am See, um zu baden. Außer den Strandbädern war am Ufer sehr viel Privat und ansonsten waren gesperrte Bereiche, wegen des Naturschutzes oder unzugänglich. War dennoch eine interessante Route. Danach fuhren wir weiter zu dem Campingplatz bei Lechbruck am See, von dem wir eine Gutschrift hatten. Hier blieben wir zwei Tage. Ist schon Luxus, tolle Sanitärräume, Strom von der Steckdose und jede Menge Wasser. Der Badestrand vom oberen Lechstausee war auch nur wenige Schritte entfernt. Das Wasser war jedoch erstaunlich kühl. An diesem Abend gönnten wir uns ein bayerisches Essen mit Schweinshaxe und Ente. 

Montag:

Per Bike radelten wir den Fluss Lech hinunter und kamen auch an dem unteren Stausee vorbei. In dem netten Schongau legten wir eine Pause ein, bevor es auf der anderen Seite des Lechs wieder zurück zu unserem Oberen Stausee ging. Am unteren Ende des Lechstausees gab es noch eine Erfrischung in der kühlen Lech. Den Rest des Tages verbrachten wir am Badestrand unseres Campingplatzes.

Dienstag:

Nachdem wir unser WoMo gepackt hatten fuhren wir wenige Kilometer nach Bernbeuren und wanderten hoch zum Auerberg auf dem die Kapelle St. Georg steht. Wir stiegen die engen Treppen des Kirchturmes hoch und genossen die tolle Aussicht auf die Alpen und sahen sogar die Zugspitze.

Zurück wanderten wir durch die Feuersteinschlucht. Diese war zwar nicht so tief, aber irgendwie sehr interessant, durch die vielen Brücken. Am Rottachsee angekommen, war wieder Baden angesagt, aber das Wasser war deutlich wärmer. Im Strandkiosk bei Aperol und Bier, war der Tag auch schon fast vorbei.

Mittwoch:

Die Biketour führte uns ständig hoch und runter quer durchs Allgäu. Zuerst nach Moosbach, dem angeblich schönsten Dorf im Allgäu. Später durch Oy, dass wir schöner fanden und am Grüntensee entlang, bei dem wir einen Badestopp einlegten. Durch Zufall, weil wir ja gerne einsame Wege suchen, kamen wir noch auf der Alpe Metzeberg vorbei. Der bekannte urige typische Allgäuer Toni bewirtete uns. Kurz vor unserem Rottachsee kamen wir noch an dem kleinen Geratser Wasserfall vorbei. Leider mit sehr wenig Wasser. Nach unserer Tour kühlten wir uns nochmals im Rottachsee ab, bis es anfing zu regnen. Da wir noch Zeit hatten besuchten wir noch die Altstadt von Kempten, bevor wir an dem Parkplatz der Eistobler Wasserfälle unser WoMo abstellten.

von Hans Schmider 9. April 2026
Mit WoMo auf Skitour, Biken und Baden vom 06.04. bis 08.04.2026 Das schöne warme Wetter wollte ich nochmals ausnutzen und habe wieder mein WoMo gepackt. Dieses Mal nahm ich neben den Tourenski auch das Bike mit. Der Schnee hatte in den letzten Tagen doch sehr stark gelitten. So fuhr ich zuerst nach Fahl beim Feldberg. Direkt bei der Skistation gab es einen Stellplatz. Ich war der einzige mit Ski. Alle anderen wanderten oder sonnten sich. Direkt die Piste hoch gab es noch einen schmalen Streifen Schnee. Es war sehr warm, Jacke, Handschuhe und Skihose brauchte ich nicht. Ich kam tatsächlich mit den Ski bis aufs Herzogenhorn. Allerdings nur auf einem schmalen Streifen Schnee, an der Nordseite. Der Gipfel selbst war grün und ich der Einzige, der mit den Skiern hochgelaufen war. Zurück beim WoMo war es erst 16:30 Uhr, also noch zu früh zum relaxen. Deshalb entschloss ich mich noch zu einer kleinen Wanderrunde, um dem interessanten Fahler Wasserfall. Ein schöner Abschluss für diesen Tag.
28. März 2026
Zwei Tage Skitour auf dem Feldberg vom 27.03. bis 28.03.2026 Ganz kurzfristig entschied ich mich den schönen Neuschnee am Feldberg zu geniessen. Doris konnte leider nicht mit. So packte ich alleine das WoMo und fuhr bei Hinterzarten bis zum Rinken. Bei sonnigem Wetter und bestem Schnee stieg ich über die Baldenweger Bucht hoch auf den Feldberg. Da die Feldberglifte geschlossen waren, fuhr ich die Abfahrt vom Seebuck im Tiefschnee hinab. Wieder oben am Feldberg angekommen, war das nächste Ziel die Todtnauerhütte. Diese war jedoch geschlossen. Also ohne Pause zurück auf dem Feldberg und nach einer Genussabfahrt, die selten in dieser Region möglich ist, kehrte ich endlich in der Baldeweger Bucht im Gasthaus ein. Danach ging es durch den weißen Powder bis zum WoMo im Rinken.
von Hans Schmider 24. März 2026
Freeride-Camp in Davos vom 19.03. bis 22.03.2026 Mit dem Alpenverein Nordrach und VfeN Zunsweier haben wir in Davos drei schöne Freeride-Tage, mit überraschend gutem Pulverschnee verbracht. Ganz oben im Berghostel vom Jakobshorn hatten wir übernachtet und konnten morgens und abends das tolle Panorama geniesen. Ein Teil der Gruppe war bereits am Anreisetag auf die Skiern und konnte bei tief blauem Himmel den Skitag geniesen. Am Freitag fuhren wir vom Jakobshorn die wilde Abfahrt nach Teufi hinunter, um danach das Parsenngebiet zu erkunden. Bereits gegen 15:00 Uhr waren wir wieder am Jakobshorn. Ein paar Mutige fuhren noch die wilde Mühleskiroute bis ins Tal hinunter. Eine kleine Variante führte uns in eine steile dicht bewaldete Schlucht. Zum Schluss mussten wir die Skier über Stock und Stein tragen. Das kostete natürlich Zeit, weshalb wir den geplanten Skibus nicht mehr erreichten. Als Alternative blieb nur eine Langlaufloipe und ein Skibuss auf der Hauptstrasse. So gelang es der Gruppe sich doch noch bis zum Jakobshorn durchzuschlagen. Erst nach 17:00 Uhr, gut eine Stunde nach Betriebsschluss, trafen wir bei der Talstation ein. Zum Glück trafen wir auf einen super netten Gondelführer, der uns bis ganz hoch zu unserem Berghostel begleitete. Dieses Abenteuer mit Happy End wird noch lange in Erinnerung bleiben.
von Hans Schmider 16. März 2026
Wanderung Mühlstein am 15.03.2026 Nach dem Skiunfall von Doris sind wir heute zur ersten Wanderung aufgebrochen. Mit Krücken ging es vom Mühlstein aus bis zum Mostbänkle und wieder zurück. Nach dieser langen und anstrengenden Wanderung hatten wir uns eine ausgiebige Pause im Gasthaus Mühlstein verdient. Für Doris war das eine sehr schöne Abwechslung.
von Hans Schmider 26. Februar 2026
Freeride Camp in Andermatt vom 22.02. bis 25.02.2026. Über den Verein für erlebte Natur und den DAV Nordrach organisierten wir wieder im Februar ein Freeride Camp. Die vielen Schneefälle in den letzten Tagen machten uns Hoffnung, auf endlich mal richtigen tiefen Pulverschnee zu treffen. Leider machte ein Wärmeeinbruch alles zur Nichte. Nur in den oberen 500hm gab es noch den schönen Pulverschnee. Weiter unten war der Schnee so richtig weich und dazwischen kämpften wir uns durch den Bruchharsch. Am Montag fuhren wir in Sedrun und Disentis einige Routen ab. Am Dienstag war dann der Gemsstock an der Reihe. Leider war die Sicht im Gipfelbereich, wegen dichten Wolken und Nebel, gleich Null. Dann fing es auch noch bis auf über 2.000m an zu regnen. Nach einer ausgiebigen Pause, in einer Bar auf der Mittelstation, wurde das Wetter besser. Nur ganz oben hielten sich die dichten Wolken. Am Mittwoch, bei tief blauem Himmel fuhren wir deshalb nochmals am Gemsstock und konnten den Pulverschnee in der Gipfelregion geniesen. Das Felsental hatte uns dann alles geboten was es gab. Anfangs super schöne Pulverschneehänge, dann Bruchharsch, Sulzabfahrten bis zu Überquerung von großen Lawinenabgängen. Dennoch hatten wir viel Spaß miteinander und genossen die schönen lustigen Abende im Soldatenhaus in Andermatt.
von Hans Schmider 10. Februar 2026
Schneeschuhwanderung mit den Elderly People beim Gauertalhaus vom 06.02. bis 08.02.2026 Die ganze Gruppe hatte zum runden Geburtstag von Sigrid ihr dieses Wochende geschenkt. Wie immer geniesen wir dieses Event gemeinsam. Leider konnten Uli und Sonja nicht mit und Doris lag ja noch im Krankenhaus in Bludenz. Siehe letzter Bericht. Wir trafen uns in Latschau auf dem Wanderparkplatz und starteten mit den Schneeschuhen, bei noch wenig Schnee, zum Gauertalhaus. Im Gauertalhaus traf ich dann völlig überraschend Didi an, der auch dieses Wochenende hier verbrachte. Am nächsten Morgen, bei bestem Wetter wanderten, wir die 500hm hoch zur Lindauer Hütte auf 1.744m. Eine kleine Gruppe lief mit den Schneeschuhen noch Richtung Öfapass und genoss den tollen Schnee, die Sonne und die tollen Berge. Nach einer ausgiebigen Pause wanderten wir wieder zurück zum Gauertalhaus. Beide Abende waren wie immer sehr unterhaltsam und lustig. Am nächsten Morgen ging es leider schon wieder hinunter nach Latschau. Die Gruppe reiste anschließend nach Bregenz und fuhr mit der Bahn hoch auf den Pfänder. Ich besuchte noch Doris im Krankenhaus.
9. Februar 2026
Skifahren im Montafon vom 03.02. bis 06.02.2026 Endlich klappte es mal und wir konnten mit unserem Freund Christian gemeinsam Skifahren. In Gortipohl in einer FeWo trafen wir uns. Am nächsten Tag ging es auch gleich los. Der Schnee abseits der Pisten war nicht besonders. Harter Pulver und viel verfahren. Machte aber dennoch Spaß. Am Ende des Tages starteten wir oben auf Gaschurn zum Apreeski. Dort erfuhren wir von der Lammhütte, weiter unten auf der Talfahrt, bei der der Apreeski weiter ging. Erst in der Dämmerung fuhren wir den Rest der Talfahrt hinunter. Am nächsten Tag war das Wetter so richtig schön. Gerade als wir zu einer Pause starteten stürzte Doris und viel unglücklich auf einen Stein. Sie konnte sich nicht mehr bewegen und hatte große Schmerzen. Nun folgte das volle Programm. Erst zwei Helfer mit Akia, dann der Heli, der den Notarzt per Seil runter lies und schließlich wurde Doris im Tragesack unterm Heli mit Seil davon geflogen. War leider ein abbrupptes Ende.
11. Januar 2026
Skitour auf den Brandenkopf am 11.01.2026 Dank dem Wintersturm Elli hatte es bei uns viel geschneit. Obwohl wir gestern erst vom Skiurlaub zurückgekommen sind, konnten wir nicht anderst und packten unsere Tourenski. Vom Durben aus starteten wir endlich wieder einmal zu einer Skitour auf unseren Hausberg den Brandenkopf. Oben im Wanderheim auf dem Brandenkopf kehrten wir noch ein. Anschließend fuhren wir locker durch den ausreichenden und pulvrigen Schnee zurück zum Auto. Es ist immer wieder schön fast direkt vor der Haustür eine Skitour zu starten. Leider ist das immer seltener möglich.
9. Januar 2026
Skiwoche mit Enkelin Marie in Les2Alpes vom 03.01. bis 10.01.2026 In dieser Woche war Skifahren nicht die erste Priorität, sondern eher Marie mit ihren Eltern Lisa und Joel. Gemütlich Frühstücken, so gegen 10 Uhr auf die Piste und früh wieder zurück. Wir hatten zwar super schönes Wetter, jedoch anfangs wenig Schnee. So viel es uns nicht schwer, das Skifahren etwas zurückzustellen. Erst ab Donnerstag fing es richtig an zu schneien und es höhrte nicht mehr auf. Wir hatten viel Neuschnee, am Ende einen Meter. Am liebsten wären wir noch ein paar Tage geblieben.
von Hans Schmider 27. Dezember 2025
Wanderung auf dem Hexensteig in Lauterbach am 26.12.2025 Nach dem vielen Essen zu Weihnachten wollten wir uns unbedingt bewegen. Zu einer Skitour am Feldberg gab es leider zu wenig Schnee. Deshalb entschieden wir uns zur Wanderung auf dem Hexensteig in Lautenbach. Dazu konnten wir noch Claudia, Reinhold und Martina gewinnen. Bei kaltem aber schönem Wetter starteten wir am Bahnhof in Lautenbach bei Oberkirch. Zuerst ging es ordentlich steil aufwärts. Unterwegs fanden wir immer wieder schöne Hexenhäuschen und super eingerichtete Pausenplätzchen. In einem davon machten wir auch Pause. Nach dem steilen Abstieg bei schönstem Wetter, trafen wir wieder in Lautenbach ein. Das Weihnachtsessen war verdaut.