Dritte Europa Radreise Woche 14 vom 31.08. bis 06.09.2024

Hans Schmider • 6. September 2024
Woche 14 vom 31.08. bis 06.09.2024 km: 425 Gesamt km: 6.500
von: Lauwersoog, Niederelande – Harlingen – Enkhuizen – Amsterdam – Amersfoort – Apeldoorn - Deventer

Samstag:
Mit starkem Rückenwind rauschten wir unserem heutigen Ziel Harlingen entgegen. Aber der Reihe nach. Vor Lauersoog, auf dem Damm, konnten wir in das Naturschutzgebiet Lauwersmeer und in die Nordsee gleichzeitig schauen. Kurz darauf radelten wir durch Moddergat, dort war früher ein Stützpunkt der Helfer von in Seenot geratenen Schiffen oder Bergung von Untergegangenen. Einige der früheren kleinen Häuschen, sind voll mit Baumaterial von den Fundstücken, welche beim Häuserbau verwendet wurden, wunderschön und sehr interessant. Wir folgten dem Tipp unseres Radfreundes Kees und folgten dem kleineren mittleren Damm. Dort haben sich Dörfer mit vielen kleinen Häuschen angesiedelt, was die Fahrt sehr abwechslungsreich gestaltete. Bei dem Ort Oudebildtzijl pausierten wir und nutzen ein Boot, das als Sitzbank umgerüstet wurde.
Einige km vor Harlingen trafen wir auf den Hauptdamm und radelten wieder im Slalom, um die Schafe herum. Die Stadt Harlingen hat uns echt überrascht. Neben dem schönen Zentrum, mit vielen tollen Häusern, einem sehenswerten großen Hafenbereich, fand gerade das Fischfest statt. Die Straßen waren voll mit Ständen und vielen Menschen. Einige Guggenmusik Gruppen sorgten für Stimmung. In einem Strandrestaurant genossen wir noch die Aussicht auf die Nordsee, bevor wir auf den Campingplatz fuhren.

Sonntag
Wenige km nach Harlingen erreichten wir den 32km langen Abschlussdeich des IJsselmeers. Unser Plan war diesen auch zu befahren und danach der Küste entlang bis Amsterdam zu radeln. Unser niederländischer Insider Kees hat uns jedoch empfohlen lieber am Ostufer des IJsselmeers entlang zu radeln und ab Stavoren die Fähre bis Enkhuizen zu nehmen. Von da geht es dann wunderschön über Radwege nach Amsterdam. Wir bestaunten den langen Damm, auf dem eine Autobahn zur anderen Seite verläuft und bogen dann südlich ab. Dabei trafen wir auf zwei sehr schöne Hafenstädtchen. Makkum und Hindeloopen, hier setzten wir uns im Hafen auf eine Bank und verbrachten unsere tägliche Pause. Wenig später kamen wir auch schon an der Fähre in Stavoren an. Diese brachte uns gemütlich über das IJsselmeer. Wir konnten hier sehr viele Segelboote beobachten. Enkhuizen gilt als schönste Hafenstadt am Ijsselmeer. Dort gibt es schon seit dem 16. Jahrhundert Häfen. 

Montag:
Ab Enkhuizen ging es dem Markermeer entlang. Der Damm Enkhuizen-Lelystad trennt das IJsselmeer vom Markermeer, dass bis Amsterdamm reicht. Übrigens das größte Sueswasserreservoir von Amsterdam. Kurz nach Hoom fuhren wir ins Landesinnere, mitten durch eine große Polderregion, mit vielen Grachten und Flüssen. Ehemals hatten die vielen alten Windmühlen das Wasser von den Grachten über den Damm gepumpt. Ein paar davon konnten wir noch sehen. Wir radelten auch durch wunderschöne Dörfer wie Graft, Schemerhorn oder De Rip. Schön ruhig und immer an den unzähligen Grachten oder Flüssen entlang standen wir plötzlich vor dem Hafen von Amsterdam. Mit einer Fahrradfähre ging es hinüber und waren im Zentrum. Es war jedoch schon spät, wir bezogen deshalb zuerst unser kleines Hotelzimmer. Die Fahrräder und den Anhänger unter zu bringen war gar nicht so einfach, eine Empore im Flur, war dann die Lösung. Wir hatten drei Übernachtungen gebucht und konnten nun zwei volle Tage Amsterdam besichtigen.

Dienstag:
An unserem ersten Amsterdam Tag besichtigten wir per Fahrrad das Zentrum, mit all den Sehenswürdigkeiten, tollen Häusergassen, die vielen Grachten mit Brücken und natürlich auch das Rotlicht Viertel. Viele Eindrücke und Informationen bekamen wir am Nachmittag bei einer Grachtenfahrt, welche uns einen ganz anderen Blickwinkel der Stadt gab. Den Abend ließen wir danach in Ruhe ausklingen. 

Mittwoch:
Am Tag zuvor hatten wir noch eine Route außerhalb des Zentrums von Amsterdam erstellt. Es waren einige Parks dabei. Kurz vor Schluss brach an meinem Rad der Umwerfer der Schaltung. Zum Glück fanden wir ein tolles kleines Fahrradgeschäft. Der Chef hatte zwar nicht das passende Teil, konnte dennoch mein Fahrrad wieder fahrtüchtig reparieren. Ich kann jetzt nur jeden zweiten Gang schalten, aber das reicht für die letzten Tage. Während der Reparatur gingen wir in das Maritime Museum und sahen uns auch das nachgebaute alte Segelschiff, die Amsterdam, von innen an.

Donnerstag:
Auf super Radwegen fuhren wir aus Amsterdam hinaus. In Weesp trafen wir noch auf eines der 46 alten Forts, die im Mittelalter rund um Amsterdam gebaut wurden, um die Stadt vor Feinden zu schützen. Im historischen Amersfoort verweilten wir eine Weile, besichtigten die Altstadt, den fast 100m hohen Kirchturm, mit seinem melodischen Glockenspiel. Dieser steht alleine, da die Kirche dazu bereits im 18. Jahrhundert zerstört wurde. Wenige km später schlugen wir wieder mal unser Zelt auf. Wir fanden dazu einen niedlichen kleinen Campingplatz, welcher zu einem Bauernhof gehört. 
 
Freitag:
Das erste Highlight des Tages kam nach 40km mit dem Schloss Het Loo in Apeldoorn. Het Loo hat eine lange königliche Historie und ist eines der bekanntesten Barockschlösser von Europa. Die Krönung für uns war allerdings die Stadt Deventer, an deren Fluss IJssel wir auch übernachteten. Bereits die Silhouette vom Flussufer aus war schon beeindruckend. An den vielen tollen Häusergassen konnten wir uns gar nicht satt sehen. Berühmt ist Deventer auch für seinen Kuchen, deren Rezepturen fast eine 500 Jahre alte Tradition haben. Statt Bier gab es diesmal Kaffee und Kuchen. War wirklich köstlich. 

2. November 2026
Wanderung Felsentour Oberprechtal am 02.11.2026 Bei kühlen Temperaturen, aber schönem Wetter, sind wir nach Oberprechtal-Dorf gefahren, um die Felsentour, mit 12km zu erkunden. Direkt bei der historischen Hammerschmiede hatten wir geparkt. Zum Glück ging es gleich hoch, dabei konnten wir uns etwas warm wandern. Auf vielen kleinen schmalen Wegen erreichtig wir den Huberfelsen mit toller Aussicht. Er markiert genau die Mitte des Westweges. Nach kurzer Vesperpause wanderten wir weiter bis zu den Windrädern auf der Prechtaler Schanze und besichtigten die Reste, der aus dem 17. und 18. Jahrundert stammenden Verteidigungsanlagen, die sogenannten Schanzen. Ab dem Pfauenkreuz ging es wieder abwärts ins Oberprechtal-Dorf.
28. Oktober 2026
Zwei Segelwochen im Saronischen Golf, bei Athen. Woche 2 vom 18.10. bis 24.10.2026 Samstag: Gleich am Morgen verabschiedeten wir uns schweren Herzens von der ersten Crew mit Sandro, Katrin und Markus. Für die zweite Crew machten wir klar Schiff. Gianna und Joe, Alice und Andi und kurzfristig auch Joshua kamen mittags an. Nach dem Großeinkauf liefen wir gleich noch aus und steuerten die Insel Ägina an. In der großen Nord-Ost-Bucht gingen wir vor Anker.
26. Oktober 2026
Zwei Segelwochen in Athen. Woche 1 vom 10.10. bis 17.10.2026 Samstag: Auch dieses Jahr sind wir wieder segeln gegangen und hatten uns das Revier um Athen ausgesucht. Unsere Crew der ersten Woche war bereits 3 Stunden vor uns in der Marina Alimos und verbrachte die Wartezeit feucht fröhlich. Nach der Yachtübergabe, die vom Eigner persönlich und gründlich vorgenommen wurde, gingen wir im Supermarkt groß einkaufen. Auch jede Menge Bier und Schnaps. Zum Glück gab es einen Supermarkttransfer. Sonntag: Nach langer Zeit wieder unter Segel und das bei super Wetter und gutem Wind. An der Insel Ägina segelten wir vorbei und steuerten die kleine Insel Moni an. Leider war die Bucht von Moni bereits voll. Auch weitere Buchten waren überfüllt. Deshalb entschieden wir uns, neben der Bucht von Moni, etwas ungeschützter mit Landleinen zu ankern. Die Nacht war entsprechend unruhig. Wir wurden ganz schön durchgeschaukelt.
von Hans Schmider • 28. September 2026
Wanderung Triberger Wasserfälle und Prisental am 27.09.2026 Zusammen mit Claudia fuhren wir nach Triberg und wanderten zuerst die Wasserfälle hoch. Da waren wir schon sehr lange nicht mehr. Oberhalb der Wasserfälle trafen wir auf den Genieserpfad Prisental, der uns immer wieder mit schönen Aussichten verwöhnte. Am Ende der Rundtour ging es wieder an den Wasserfällen hinunter. Nach einem kleinen Abstecher zum Bergsee kamen wir wieder in Triberg an. Zum Abschluss grillten wir auf unserer Terasse. Es war ein schöner Tag.
von Hans Schmider • 11. September 2026
Rennradtour über sieben Berge, eine Runde am 11.09.2026 Ganz spontan startete ich zu einer Rennradtour, dabei wollte ich viele Aufstiege angehen, die in der Nähe von Unterharmersbach liegen. Zuerst ging es hoch auf den Mühlstein. Nach der Abfahrt nach Nordrach radelte ich aufs Schäfersfeld und wieder hoch auf den Löcherberg. Danach wieder abwärts nach Oberharmersbach. Von dort ging es auf den Durben. Nach einer kurzen Abfahrt, wieder aufwärts zu den Nillhöfen. Nach diesen fünf Anstiegen waren die Beine noch gut, deshalb nahm ich noch das Biereck/Elzachereck in Angriff. Das zählt aber nur als ein Anstieg. In Elsach angekommen lag noch der Gaisberg vor mir. Wieder zu Hause angekommen hatte ich 100km bei 2.200hm hinter mir.
von Hans Schmider • 3. September 2026
WoMo Reise Balkan Länder, Woche 11, vom 29.08. bis 02.09.2026 Österreich: Wolfgangsee, Salzburg, Kufstein in Tirol, Imst in Tirol, Landeck, Zell a.H. Wir sind wieder zu Hause! Samstag: Ein weiteres Mal sind wir vom Übernachten auf dem Waldparkplatz, an unsere Stelle direkt am Mondsee gefahren und haben dort gefrühstückt. Die heutige Radtour führte uns am See entlang bis zum Ort Mondsee. Danach ging es hinauf ins Hinterland, zum romantischen Fuschlsee. Im Ort Fuschl am See kehrten wir ein, schauten hinaus auf den tief blauen See und bestaunten die riesigen noblen Hotels. Anschließend radelten wir wieder zum Wolfgangsee, nach St. Gilgen und über einen kleinen Pass zum Mondsee zurück. Nach einer letzten Schwimmrunde, fuhren wir weiter bis Salzburg, auf einen Bauernhof, mit einem sehr ruhigen ländlichen Stellplatz. Zur Begrüßung gab es gleich mehrere Schnäpse für Hans.
von Hans Schmider • 3. September 2026
WoMo Reise Balkan Länder, Woche 10, vom 22.08. bis 28.08.2026 Slowenien: Maribor, Österreich: Graz, Wörschachklamm, Schloss Trautenfels, Bad Aussee, Ramsau am Dachstein, Hallstätter See, Wolfgangsee. Samstag: Das Plätzchen, direkt an der Drau bei Maribor, schenkte uns noch ein tolles Morgenrot, dann fuhren wir nach Graz, Österreich. Von unserem Parkplatz aus, ging es entlang des Murradweges, bequem in die Altstadt von Graz. Neben der tollen Altstadt, mit dem Dom und beeindruckenden Gebäuden aus der Kaiserzeit, besuchten wir auch den Schloßberg mit dem Uhrturm. Graz hat auch einen Tunnel wie Zagreb, zurück zu führen auf den 2. Weltkrieg. Zum Schluss besuchten wir die Murinsel und die Mur Promenade.
von Hans Schmider • 21. August 2026
WoMo Reise Balkan Länder, Woche 9, vom 15.08. bis 21.08.2026 Bosnien: Visegrad, Sarajevo, See „Kop Sicki“ bei Tuzla, Srebrenik, Kroatien: Slavonski, Nationalpark Lonjsko, Zagreb, Slowenien: Ptuj, Maribor Samstag: Gleich nach dem Frühstück hatten wir das schöne Visegrad verlassen und stellten unser WoMo in Sarajevo auf. Sarajevo hat uns sehr gut gefallen. Große beeindruckende Häuser, die Kathedrale, viele Moscheen, ein riesiger Marktbereich, belebte Fußgängerzone, das Rathaus und zum Schluss noch die Weiße Bastion, mit tollem Blick über die Stadt. Bei der Lateinerbrücke, mit dem Denkmal des Attentats auf den Kronprinzen, das den ersten Weltkrieg ausgelöst hatte, waren wir natürlich auch. 
von Hans Schmider • 14. August 2026
WoMo Reise Balkan Länder, Woche 8, vom 08.08. bis 14.08.2026 Albanien: Valbona Tal, Kosovo: Peja, Rugova-Schlucht, Serbien: Uvac-Canyon, Zlatarsee, Nationalpark Tara, Bosnien: Visegrad Samstag: Unsere heutige zweite Wanderung im Valbona Tal, brachte uns auf eine kleine Almhütte auf 1.700m Höhe, diese wird von einem Almbauern bewirtet. Die Verhältnisse sind sehr einfach, aber sehr gastfreundlich. Nach kurzer Einkehr stiegen wir noch etwas weiter auf. Bei 1.900m hatten wir wieder einen tollen Ausblick auf die Berge, ein tolles Panorama. 200m höher war schon der Pass zu sehen, über den die Grenze zu Montenegro verläuft. Dieses Tal ist sehr hochalpin und noch friedvoll.
von Hans Schmider • 7. August 2026
WoMo Reise Balkan Länder, Woche 7, vom 01.08. bis 07.08.2026 Albanien: Tirana, Nationalpark Tomorr, Osum-Schlucht, Ohridsee, Fierza-Stausee, Kukes, Kosovo: Prizren, Pristina. Albanien: Valbona Tal Samstag: Sehr früh, sind wir in Tirana losgefahren, um die Altstadt und das UNESCO-Welterbe von Berat vormittags anzuschauen. Sie liegt auf beiden Seiten des Flusses Osum und wurde an den sehr steilen Felswänden hochgebaut. Nach der Besichtigung fuhren wir unser nächstes Ziel, den Nationalpark Tomorr an. Der WoMo Stellplatz war sehr schwer zu erreichen und bot keinen Schatten. Wir suchten uns deshalb spontan am Fluss Osum, ein schattiges Plätzchen zum Übernachten. Im Fluss Osum konnten wir uns natürlich auch abkühlen.